50-Jahrfeier |
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Ein halbes Jahrhundert ist es nun her, dass sich 33 sportbegeisterte Tennisspieler
zusammentaten und den TC Rot-Weiß Fulda gründeten. Anlass genug, um das Jubiläum in
einem Festakt zu begehen und die letzten 50 Jahre Revue passieren zu lassen. Am 8.
Januar 1953 wurde im Jagdzimmer des Europakellers die Neugründung des Vereins, der
sich zunächst in der Lindenstraße auf dem Gelände des heutigen Kerber-Parkplatzes
und etwas später (ab 1958, wie auch heute noch) am Frauenberg befand, beschlossen. |
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weitere Fotos der Feier |
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"Was mag in den Köpfen derer vorgegangen sein, die damals, kurz nach dem Krieg, einen Club gründen wollten", fragte Fuldas Landrat Fritz Kramer bei seiner Ansprache zum Festakt im Dompfarrzentrum. Kramer hob vor allem die Bedeutung des Ehrenamtes hervor. "Meine Bewunderung gilt denen, die sich unermüdlich, oft über viele Jahre, für eine Sache aufopfern zum Wohle des Vereins." Auch Bürgermeister Bernd Woide gratulierte Rot-Weiß Fulda und stellte die Besonderheit heraus, dass ein Verein in der heute sehr schnelllebigen Zeit so lange existiere. Als Jugend- und Sportdezernent der Stadt Fulda dankte er vor allem für die Arbeit mit Jugendlichen, denen dadurch eine sportliche aber auch soziale Perspektive in der Gesellschaft gegeben werde. Der Präsident des TC Rot-Weiß, Franz-Karl Burchard, bedankte sich besonders bei den treuen Mitgliedern mit den Worten: "Das ist Euer Fest!", aber auch bei den vielen Helfern im Rahmen der Vorbereitung der Feierlichkeiten. Seine Glückwünsche übermittelte ebenso Sportkreisvorsitzender Rolf Herscu. "Tennis ist ein ganz wesentliches Standbein in unserem Sportkreis, er ist der viertgrößte Verband." Dazu habe auch Rot-Weiß Fulda beigetragen. Mit seinen gesundheitlichen, pädagogischen und sozialen Aufgaben nehme der Tennissport aber nicht nur seine eigenen Ziele wahr, sondern er könne auch vorbildhaft in das gesellschaftliche Leben einwirken, weil er die Normen des Umgangs und Regeln des Wettbewerbs entwickele. Der Präsident des Hessischen Tennisverbandes, Dr. Wolfgang Kassing hob die positive Entwicklung des Tennis von einer ehemals elitären zu einer Volks-Sportart hervor: "Leider haben sich aber die Mitgliederzahlen nach 40 Jahren Aufwärtstrend seit 10 Jahren eher abwärts entwickelt. Dies mag unter anderem auch an der sich abzeichnenden 2-Klassengesellschaft, bestehend aus Profi- und Vereinssport liegen", führte er aus. Im Anschluß nahm Hr. Dr. Kassing im Namen des Hessischen Tennisverbandes Ehrungen für langjährige Verbands- und Vereinsarbeit vor. So erhielten der Vorsitzende des Tenniskreises Fulda, Manfred Moor vom TC Neuhof, die Ehrennadel in Gold, die Rot-Weiß-Mitglieder Wilfried Wager und Klaus Uebelacker die Ehrennadel in Bronze. Nach den Ansprachen ging es mittels einer sehr lebendigen und informativen Powerpoint-Präsentation, aufgelockert durch Interviews mit Zeitzeugen wie Peter Marquardt, Dieter Udolph, Franz Detig und Klaus Uebelacker auf eine Zeitreise durch die vergangenen 50 Jahre. Als besondere Meilensteine in der Vereinsgeschichte waren die hochklassig besetzten Turniere um den Pokal der Stadt Fulda von 1966-1973 hervorzuheben, in deren Siegerlisten sich klangvolle Namen wie Wilhelm Bungert, Jürgen Fassbender und Helga Hösl finden, sowie die Clubhausneubauten in den Jahren 1966 und 1990. Matthias Brähler sorgte mit einer glänzenden Satire auf den Tennissport und die Band "The Guests" mit Ihrem professionellen Auftritt schließlich für einen kurzweiligen, stimmungsvollen Abend.
Iris Mehler/Dirk Flöter
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